Kirchengemeinderat

18. Januar 2012

Nach Lied, Gedanken zur Tageslosung und Gebet wird besprochen:

§1 Rückblicke und Ausblick · Die Mitarbeiter-Weihnachtsfeier war ein schöner, vielfältiger Abend und gut besucht. Dass der KGR aufräumt wurde positiv aufgenommen und soll beibehalten werden. Ebenso, dass Wurst- und Käseplatten fertig vorbereitet geliefert werden. · Schuljubiläum: Es gab nur wenige Besucher, der einladende Zeitungsartikel war verwirrend. Sandländer meinten, die Veranstaltung samstags wäre nicht öffentlich. Eine Kuchenbewirtung am Sonntag in der Schule (dadurch Konflikt mit dem Ständerling der Kirchengemeinde) war ursprünglich nicht geplant, sondern wurde aus der Not heraus geboren. KGR stellt der Schule für den neuen Leseraum christliche Bücher im Wert von 158,73 € zur Verfügung. Beschluss einstimmig. · Heiligabend 2011 Rückblick: Die Kirche platzte aus allen Nähten. Der Gottesdienst wurde als sehr lebendig empfunden. Die Konfis haben sich sehr gut eingebracht, Bilder waren klasse. Die Mitwirkung der Combo wurde positiv aufgenommen. Überlegt wird, ob zwei Gottesdienste besser gewesen wären. Wenn es einen Familiengottesdienst und einen allgemeinen Gottesdienst gibt, könnte der Liederkranz vielleicht für den allgemeinen Gottesdienst angefragt werden. Der Gottesdienst am ersten Weihnachtsfeiertag, dem eigentlichen Weihnachtsfest, war dann bedauerlicherweise schwach besucht. · Im Blick auf den Hl. Abend 2012 und die Häufung von Gottesdiensten hält der KGR für sinnvoll: a. 23. Dezember (4. Advent) 10 Uhr Kinderkirchweihnachtsfeier b. 24. Dezember: 17 Uhr Familiengottesdienst (Nur ein Gottesdienst soll angeboten werden – 6 Jastimmen) c. 25. Dezember: Gottesdienst Weihnachten d. 26. Dezember: Stephanustag mit Gedenken der verfolgten Christen – zusammen mit einem Team, das einzelne Länder vorstellt. e. 30. Dezember (Sonntag) (Kanzeltausch?) · Kirchengemeinderatswochenende auf dem Schönblick zum Thema Gottesdienst: Angeregt wurde dort, mehr Aufgaben im Gottesdienst auf Teams zu verteilen. Als Beispiele wurden genannt: Kindergottesdienst-, Musik-, Technik-, Moderations-, Kreativ- (Anspiel usw.), Cafe (Ständerling)-, Deko-, Begrüßungs-, Mesner-, Abendmahl-, Gebets-, Abholdienst-, Konfirmanden- (Begleitung von Konfirmanden, „Paten“)- Teams. Mitarbeit fördert Verbindlichkeit. Verbindlichkeit fördert Beteiligung. Beteiligung fördert Gemeinschaft. Gottesdienst-Teams sind eine gute Möglichkeit, Menschen in die Gemeinde und in den Gottesdienst einzubinden. Können wir die bei uns bestehenden Teams verstärken und vermehren – auch durch Jugendliche?

§2 Gottesdienstumfrage Der Bericht im Gemeindebrief über die Auswertung der Umfrage war sehr gut formuliert. – In der Februar-Sitzung sollen die Themen Liturgie, Themengottesdienste, Psalmlesung, Abendmahl und Lieder mit der Frage angesprochen werden, ob hier Veränderungen erfolgen sollen.

§3 Besondere Veranstaltungen in 2012 · Bei einer Enthaltung beschließt der KGR, die Veranstaltungswoche im März „Kreuz + Quer“ zu nennen. · Zur Eröffnung der Woche mit einem Gottesdienst soll Michael Illi, Evangelist bei „Sportler ruft Sportler“ und Motorradfahrer, eingeladen werden. Anschließend Matinee mit Bericht über die Arbeit von SRS, Mittagessen, anschl. Sicherheitstraining für Roller- (und Motorrad-?)fahrer auf dem Hartplatz. Gestandene Motorradfahrer sollen um ihre Mitarbeit angesprochen werden. Das Sicherheitstraining findet nur statt, wenn sich genügend Interessenten anmelden. · Für das Dinner mit E.G. Wenzler wünscht sich der KGR lieber ein Thema, das Paare anspricht (5 Ja). Der Referent soll nach Vorschlägen gefragt werden. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung nötig. Ein Vorbereitungsteam ist erforderlich. Team aus dem KGR: Sigrid, Armin, Eberhard, Ilse. Darüber hinaus sollen um Mitarbeit gebeten werden: Monika Eisenmann, Heidi Kroner, Aloisia Weller, Bernd Blankenburg, Silvia Müller, Sonja Weller, Anja Weller, Jana Zoller, Sara Ackermann, Gertraud Bareiß. Termin: 24.1., 19 Uhr, Gemeindehaus. · Der Chöreabend soll in der Kirche stattfinden, wenn möglich mit Kleinkunst-Elementen (Flying Socks? Anspielteam) Wenn der Liederkranz sich gerne in diesen Abend einreiht, ist er herzlich willkommen (einstimmig). · Maifest (1.Mai): Möglich ist, dass die Waldbus-Saison 2012 in Hellershof eröffnet wird. Mit BM Segan muss besprochen werden, ob wir mit mehr Besuchern rechnen müssen. Eine Tombola soll es in 2012 nicht geben (3 Enthaltungen). Weitere Fragen sollen von einem Vorbereitungsteam wie bisher am 13.3.2012, 19 Uhr geklärt werden. · Edgar Luz von der LM ist ab Sommer in Deutschland. Daniela Müller lädt ihn in verschiedene Kreise ein. Der KGR kann sich auch einen Gemeindeabend mit ihm vorstellen. Daniela soll weiter planen. · Für den Abend mit Martin Kamphuis sollen Extra-Handzettel (nicht zusammen mit Allianzterminen) hergestellt werden. Bei Do-Hauskreis um Mitarbeit anfragen. · Gottesdienstzeiten in den Sommerferien. In einer alternativen Abstimmung sprechen sich je vier Mitglieder des Gremiums dafür aus, mit dem Gottesdienst bei Doppeldiensten um 10 Uhr bzw. um 10.30 Uhr zu beginnen. Es bleibt bei der bisherigen Regelung 10 Uhr. · Die Halbbatzen-Kollekte wird im Sandland nicht mehr eingesammelt. Es soll ein Vertreter der Herrenhuter Mission über die Arbeit der Mission im oder nach dem Gottesdienst berichten.

§4 Kirchenpflege · Ein unvermuteter Kassensturz fand am 28. Dezember in der Kirchenpflege statt. Eine festgestellte Differenz zwischen Buchbestand und Kassenbestand hat ihre Ursache darin, dass Ausgaben schon gebucht, vom Konto aber noch nicht abgebucht waren. Der KGR nimmt es zur Kenntnis und dankt dem Kirchenpfleger für seine sorgfältige Arbeit. · Haushaltsplan 2012: Der Kirchenpfleger erläutert wesentliche Änderungen gegenüber den Vorjahren und einen Vorschlag zur Verwendung der freien Mittel.

Der Haushaltsplan wird unter Beachtung o der Bestimmungen des § 43 Abs. 2 Kirchengemeindeordnung (KGO) und o der Bestimmungen der Haushaltsordnung (HHO) und o der Informationen des Oberkirchenrats für die Kirchengemeinden zur Haushaltsplanaufstellung für das Haushaltsjahr und o der Bestimmungen der Bezirkssatzung wie folgt festgestellt:

Plansummen der Erträge und Aufwendungen in Höhe von 333.680 € davon im Ordentlichen Haushalt 228.750 € im Vermögenshaushalt 104.930 €

Haushaltsvermerke Die einschränkenden oder erweiternden Bestimmungen zu den einzelnen Ansätzen des Haushaltsplanes ergeben sich jeweils aus den dortigen Anmerkungen. Darüber hinaus gelten für den Ordentlichen Haushalt folgende Regelungen: Deckungsfähigkeit (§ 19 HHO i.V. mit § 85 Nr. 7 HHO) Für gegenseitig deckungsfähig werden erklärt: die Personalkosten der Hauptgruppe 54 einschließlich der Personalkostenersätze untereinander (ausgenommen für Aufgabengebiete, die teilweise fremdfinanziert sind), die Bewirtschaftungskosten untereinander, alle von der Sachkostenpauschalierung erfassten Erträge und Aufwendungen untereinander, Abweichungen werden mit den frei verfügbaren Mitteln verrechnet. Alle von der Berechnung der “frei verfügbaren Mittel” erfassten Erträge und Aufwendungen untereinander. Erübrigungen bzw. Mehraufwendungen bei jeweils für gegenseitig deckungsfähig erklärten Aufwandsarten einschließlich der dazugehörigen Ersätze für Personalkosten und für Bewirtschaftungskosten werden mit den jeweils dafür vorgesehenen zweckbestimmten Rücklagen verrechnet. Nicht verbrauchte Haushaltsmittel auf für übertragbar erklärten Haushaltsstellen nach § 20 Abs. 2 HHO (s. Festlegungen im Plan) werden als Haushaltsrest übertragen oder beim Jahresabschluss den entsprechenden Rücklagen zugeführt. Für Mehraufwendungen in den oben genannten Bereichen können außerplanmäßige Entnahmen aus den zweckbestimmten Rücklagen erfolgen. Weitere Haushaltsvermerke: Überplanmäßige Zinserträge bei Gruppierungs-Gruppe 411 werden beim Rechnungsabschluss den frei verfügbaren Mitteln zugeführt. Kirchensteuerzuweisung: Es wird beantragt, die zum Ausgleich des Haushaltsplans erforderliche Kirchensteuerzuweisung aus dem Ertrag der einheitlichen Kirchensteuer in Höhe von 72.240 € zu bewilligen. (Einstimmig)

· Missionsprojekt 2012: In den Vorjahren (2011 – 2005) haben wir Projekte von folgenden Missionsgesellschaften unterstützt: Liebenzeller Mission / Karmelmission / Licht im Osten / Liebenzeller Mission / OM / Licht im Osten / Chinesische Mission. In alternativer Abstimmung spricht sich der KGR mit 6 Stimmen für das Projekt Nr. 50 (DIPM: Schule in Paraguay) aus. · Weitere Opfer: Es sollen Opfer wie bisher am Israelsonntag für ein Israelprojekt (in diesem Jahr: EDI), am Volkstrauertag für das Schwarze Kreuz, am Heiligen Abend für das Kinderwerk Lima, am Altjahrabend für HILFE FÜR BRÜDER, an einem noch festzulegenden Sonntag je zur Hälfte für die Jugendarbeit in der eigenen Gemeinde und im Kirchenbezirk und beim Besuch von Mitarbeiter/innen von Missionswerken für die Arbeit dieser Werke sein. Das Opfer bei den Gottesdiensten im Grünen ist für Verteilhefte, Posaunenchor und 2x für das Missionsprojekt. · Reparatur Glockensteuerung: Der KGR prüft die eingegangenen Angebote und stimmt einstimmig dem Angebot der Fa. Perrot zu. Bauseitig muss ein Elektriker gestellt werden. Mit einer Enthaltung beschließt der KGR, damit – wenn nötig – die Fa. Helmer zu beauftragen.

§5 Diakoniestation: Nachdem der KGR hat bisher nur eine Absicht erklärt hatte, bittet er jetzt ausdrücklich mit Wirkung ab 1. 1. 2012 um Aufnahme in den Kirchlichen Verband Diakoniestation Wieslauftal. (Einstimmig)

Sonstiges· Der KGR dankt Michael Weller für das Schreiben des Protokolls im vergangenen Jahr. Ilse Schurr wird es in 2012 schreiben. · Die nächsten Sitzungen sollen am 20. 2. / 5. 3./ 16.4. / 22.5. / 11.6. / 9. 7. mit Dekan (Zwischenvisitation) / 11.9. / 1.10. und am 13. 11. sein. · Zum Thema Hackschnitzelheizung gibt es noch keine neuen Informationen. Der KGR nimmt Kenntnis vom Schreiben des OKR (AZ 44 Hellershof Nr. 49/8.1) betr. Putzschäden am Pfarrhaus. Die Hinweise in diesem Schreiben sind allerdings inzwischen überholt. Vom Sachverständigen Glückler gibt es inzwischen ein Gutachten, das dem OKR mit der Bitte um Interpretation zugeleitet wurde.

15. November 2011

§1 Gottesdienstumfrage Von 382 verteilten Bögen kamen 65 zurück. · Altersgruppen: ein großer Kreis, der sich unter den Jugendlichen gemeldet hat (Konfirmanden?). Schwache Beteiligung zw. 60 und 70 Jahren. Unter den über 70jährigen ist wieder eine größere Anzahl dabei. Fazit: Eher jüngere Gemeindeglieder haben sich beteiligt. · Regelmäßige oder gelegentliche Gottesdienstbesucher gaben am meisten Rückmeldungen. Die Beteiligung von Personen, die den Gottesdienst nur selten besuchen, war gering. · Frauen kommen häufiger regelmäßig oder gelegentlich zum Gottesdienst als Männer. Der größere Teil singt am liebsten neue Lieder. Für die meisten, die sich neue Lieder wünschen ist die Mischung wohl richtig. Zur Frage, ob zu viel oder zu wenig gesungen wird, machten die meisten keine Angaben. Fast drei Viertel sind mit der Lautsprecheranlage zufrieden. Aufnahmen auf Kassetten werden nur noch wenig gewünscht, d.h. neue Investitionen in Kassettenkopierer sind eher nicht nötig. Abholung zum Gottesdienst: nur 2 Stimmen für Abholen. Winterkirche: Eine erstaunlich klare Mehrheit ist für den Verbleib in der Kirche. Doch eine größere Anzahl kann sich auch Gemeindehaus vorstellen. Optimale Gottesdienstzeiten: Eine große Mehrheit für 10 Uhr. Jüngere tendieren eher zu späteren Zeiten, Ältere eher zu früheren.

Immer wiederkehrende Kommentare: · Mir hat gut getan: Gemeinschaft, Predigt, Essen sind wichtige Aspekte. · Mich hat gestört / Probleme hatte ich mit: unbekannten Liedern (egal ob alt oder neu), englischen Liedern, fehlenden Noten, mit einer förmlichen Liturgie, mit der Verständlichkeit der Predigt (Stichworte auf Beamer?). · Was müsste sich ändern, weitere Wünsche: weniger Liturgie. · Themenwünsche: Gebet, Heiliger Geist, Wiedergeburt, Endzeit · Sonstiges: Psalm gemeinsam sprechen. Ältere Gemeindeglieder im Blick behalten. Der KGR hält als Anregungen fest: Grafiken von der Auswertung der Umfrage sollen in der Kirche aufgehängt werden. Gelegentliche Themenpredigten? Bekannte Lieder verwenden. Lassen sich neue Lieder mit den dazugehörigen Noten projizieren? Atmosphäre, Mitwirkung von Kreisen. Wie können wir auf Menschen zugehen, die am Rande der Kirchengemeinde stehen?

§2 Glocken Ein Angebot der Fa. Perrot für einen elektronischen Umbausatz in Höhe von EUR 1.344,70 liegt vor. Nicht klar ist, ob das Angebot für eine Glocke oder für alle Glocken gilt. Wenn der Auftrag 2.000 EUR überschreitet, wird ein Alternativangebot eingeholt. Einstimmig.

§3 Sonstiges · Ein Name für die Verkündigungswoche im März wird gesucht. Vorschläge: Festwoche, (Woche der) Höhepunkte, Sandland aktiv. Eine Entscheidung wird noch nicht getroffen. – Zusagen gibt es von E.G. Wenzler und Heidi Kroner. Noch offen ist, ob E.M. Mönnig auch am Mittwochabend mit einem Beitrag da sein kann. · Mithilfe beim Abendmahl am Buß- und Bettag: Michael Weller hilft mit. · Arbeit der Diakoniestation Wieslauftal: In 2011 wird mit einem kleinen Überschuss gerechnet. · Freiwilliger Gemeindebeitrag: Der Kirchenpfleger gibt den derzeitigen Stand bekannt. Die Summe liegt etwas höher als im Vorjahr.

Neuer Termin: 18.1.2012

Gottesdienst

Sonn- & Feiertags
10 Uhr

Monatsspruch für Februar

Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen.
1. Korinther 10, 23-24

Jahreslosung
Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. (2. Korinther 12, 9)
Thema Israel
Die Kirchengemeinde Hellershof bietet in Verbindung mit der Lebendigen Gemeinde – Christusbewegung vom 20. – 29. Oktober 2012 eine Israelreise an, bei der viele der in der Bibel erwähnten Orte besucht werden. Zur Vorbereitung auf die Reise und auch für alle, die sonst Interesse an diesem Land und seiner Geschichte haben, sind drei Abendveranstaltungen im evangelischen Gemeindehaus Hellershof geplant. Der nächste Israelabend findet am 22. Februar, 20.00 Uhr statt. Dann referiert Erwin Damson über die spannende Geschichte deutscher Auswanderer in Israel. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts zog es Tausende ins Heilige Land, das aber von den Türken besetzt war. So landeten sie in Bessarabien und im russischen Reich. 1865 waren es die „Templer“, vom Kirschenhardthof, die Missionare der Chrischonamission und viele andere, die beim Aufbau des Landes mitwirkten.